3.3. Sonnabend
Hanseatenweg 10
15.00-21.00 Uhr
Clubraum
Der Ausbruch des Raumes.
Zum Verhältnis von Performance und Raum

Ein wanderndes Raum-Projekt mit Gästen aus Architektur, Theater,
bildender Kunst, Städtebau und Film. CLUB-Event in Zusammenarbeit
mit dem M:AI (Museum für Architektur und Ingenieurskunst NRW) und
dem raumlabor_berlin
u.a. mit Klaus Weise, Boris Sieverts, Matthias Rick, Benjamin Foerster-
Baldenius, Jan Liesegang, Ulrike Rose, Klaus W. Eisenlohr, Leonhard
Lagos Kalhoff und Aktivisten des HospitalityClub
Konzept: Jan Roters in Zusammenarbeit mit dem raumlabor_berlin
>Programminhalte
4.3. Sonntag
Hanseatenweg 10
11.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Eintritt frei
7.3. Mittwoch
Pariser Platz 4
18.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
11.3. Sonntag
Hanseatenweg 10
11.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
14.3. Mittwoch
Pariser Platz 4
18.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
15.3. Donnerstag
Pariser Platz 4
19.00 Uhr
in den
Ausstellungsräumen

Gespräch von Robert Kudielka (Berlin) mit Bridget Riley (London)
Die bedeutendste abstrakte Malerin der Gegenwart, Mitglied der Akademie
seit 2004, spricht über ihr speziell für die Akademie entworfenes Wandbild,
ihr Verständnis des bildnerischen Raums und ihr Verhältnis zur Kunst der
Vergangenheit.
18.3. Sonntag
Hanseatenweg 10
11.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
21.3. Mittwoch
Pariser Platz 4
18.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
22.3. Donnerstag
Pariser Platz 4
19.00 Uhr
Plenarsaal
Marc Augé (Paris): Orte und Nichtorte.
Vortrag In Französisch, mit deutscher Übersetzung
>Programminhalte
24.3. Sonnabend
Hanseatenweg 10
10.00-16.00 Uhr
Clubraum
Das Atelier in der Galerie?
Henry Moore Institut, Leeds, in Zusammenarbeit mit der Sektion Bildende
Kunst der Akademie der Künste
u.a. mit Margarita Cappock (Francis Bacon studio, Hugh Lane Gallery,
Dublin), Suzanna Héman (Stedelijk, Amsterdam), Daniel Herrmann
(Curator (Paolozzi Collection), Scottish National Gallery of Modern Art,
Edingburgh), Christiana Kennedy (Hugh Lane Gallery, Dublin), Marielle
Tabart (Centre Pompidou, Paris)
Konzept: Jonathan Wood in Zusammenarbeit mit Angela Lammert
Veranstaltung in Englisch
>Programminhalte
>Programmtagesablauf
25.3. Sonntag
Hanseatenweg 10
11.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
28.3. Mittwoch
Pariser Platz 4
18.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
>Programminhalte
3.3. Sonnabend
Hanseatenweg 10
15.00-21.00 Uhr
Clubraum

Der Ausbruch des Raumes.
Zum Verhältnis von Performance und Raum

CLUB ist ein wanderndes Raum-Laboratorium mit Gästen aus Architektur,
Theater, bildender Kunst, Städtebau, Film und Medien und dient im Vorlauf
zu einer internationalen Städtebauausstellung 2010 in Düsseldorf als
transdisziplinärer Produktions-, Reflexions- und Präsentationsort zum
Thema Raum.
„ultra“-akademisch  //  impulsiv  //   überbordend  //  imaginär  //  gastfreund-
schaftlich.
Für die Veranstaltung am 3. März 2007 zieht der CLUB für einen Tag in
die Akademie der Künste am Hanseatenweg. Das CLUB-Event unter
dem Titel „Der Ausbruch des Raumes“ versucht, architektonische, urbane,
landschaftliche, soziale, performative und mediale Raumdimensionen
zusammenzudenken und entsprechend wird auch der Ablauf der Veran-
staltung aussehen. Eingeladen sind (zumeist junge) Filmemacher, Stadt-
planer, Internetaktivisten, Architekten, Künstler, Stadtführer, Theater-
und Video-Performer.
Der Generalintendant des Theaters Bonn, Klaus Weise, weitet den Blick
von performativen Industrielandschaften im Ruhrgebiet zum aktuellen
Horizont von Theater und Raum. Stadtführer und Filmemacher Boris
Sieverts öffnet ungewöhnliche Perspektiven zwischen Ort und Nicht-Ort,
Stadt und Landschaft, Architektur und Film. Architekt und Stadtplaner
Leonhard Lagos Kalhoff erforscht performative Freizeitlandschaften zwi-
schen Territorialität und Internet. Fotograf und Filmemacher Klaus W.
Eisenlohr zeigt Filmsequenzen über architektonische und soziale Raum-
konstruktionen. Aktivisten des HospitalityClub geben Einblick in ein neues
Format eines Clubs mit weltweit inzwischen ca. 250.000 Mitgliedern, der
sich sowohl über Internet und Handy als auch über öffentliche und private
Räume konstituiert und den Austausch von Menschen sowie architekto-
nischem, kulturellem und urbanem Raum fördert.
Konzept: Jan Roters in Zusammenarbeit mit dem raumlabor_berlin
Kontakt: janrot@web.de

u.a. mit Matthias Rick, Benjamin Foerster-Baldenius und Jan Liesegang
(raumlabor_berlin), Klaus Weise (Generalintendant des Theaters Bonn), Ulrike
Rose (Europäisches Haus der Stadtkultur, Gelsenkirchen), Leonhard Lagos
Kalhoff (Architekt und Stadtforscher, Heiligenhaus), Boris Sieverts (Büro für
Städtereisen, Köln), Klaus W. Eisenlohr (Medienkünstler, Fotograf und
Filmemacher, Berlin), Aktivisten des HospitalityClub (hospitalityclub.org)

Klaus Weise
www.theater-bonn.de

Matthias Rick, Benjamin Foerster-Baldenius und Jan Liesegang
www.raumlabor-berlin.de

Boris Sieverts
www.neueraeume.de

Leonhard Lagos Kalhoff
talkingcities.org/talkingcities/pages/170_de.html

Klaus W. Eisenlohr
www.kw-eisenlohr.de
www.richfilm.de

HospitalityClub
www.hospitalityclub.org

M:AI (Museum für Architektur und Ingenieurskunst NRW)
www.mai-nrw.de

>Programminhalte
22.3. Donnerstag
Pariser Platz 4
19.00 Uhr
Plenarsaal
Marc Augé (Paris): Orte und Nichtorte
Was sind Nicht-Orte?
„So wie ein Ort durch Identität, Relation und Geschichte gekennzeichnet ist,
so definiert ein Raum, der keine Identität besitzt und sich weder relational
noch als historisch bezeichnen lässt, einen Nicht-Ort.“ Der französische Ethno-
loge und Anthropologe Marc Augé, Direktor der École des Hautes Études en
Sciences Sociales (EHESS), der Universität für Sozialwissenschaften in Paris,
ist mit seinem grundlegenden Buch „Orte und Nicht-Orte. Vorüberlegungen zu
einer Ethnologie der Einsamkeit“, Frankfurt am Main 1994 (1992) zu einem
zentralen Theoretiker des Raums geworden. Er thematisiert in dieser Publikation
Transiträume, die charakteristisch für die Städte der Gegenwart sind: Bahnhöfe,
Pariser Metro-Stationen, Flughäfen, Autobahnraststätten, Shopping Malls,
Hotels, Freizeiträume und virtuelle Räume. Diesen Räumen spricht er aufgrund
des Fehlens von menschlichen Interaktionen ihre Eigenschaften als Ort im
anthropologischen Sinne ab. Er spricht von der Übermoderne, in der ein
Übermaß an Raum und Zeit und eine Individualisierung von Referenzen
herrscht. Fünfzehn Jahre nach Erscheinen seines Textes zu diesem Problem
stellt sich die Frage: Was ist aus den Nicht-Orten geworden? Haben Bahnhöfe
oder Flughäfen eine Geschichte, eine Identität oder eine Beziehung zu anderen
Orten bekommen?

>Programminhalte
24.3. Sonnabend
Hanseatenweg 10
10.00-16.00 Uhr
Clubraum
Das Atelier in der Galerie?
Organisiert vom Henry Moore Institut, Leeds, in Zusammenarbeit mit der
Akademie der Künste

Thema der eintägigen Tagung ist die Präsentation des Künstler-Ateliers
in Galerien und Museen.
Am Vormittag kommen Kuratoren zu Wort, die in Ausstellungen rekons-
truierte Ateliers der Künstler Constantin Brancusi, Francis Bacon oder
Eduardo Paolozzi gezeigt haben. Nach einer kurzen Vorstellung ihrer
Arbeit folgt eine Diskussion über die heutige „Rekonstruktion des Ateliers“
unter besonderer Berücksichtigung der verschiedenen Aspekte des
Raumes, der Architektur, Archäologie, Biographie und des Standortes.
Am Nachmittag folgen Vorträge dreier Kuratoren, in denen das Atelier als
ein Objekt sowohl der Kunstgeschichte als auch der zeitgenössischen
Praxis untersucht wird.
Die Tagung soll Fragen zur heutigen Bedeutung des Künstler-Ateliers
aufwerfen. In welcher Form kann es in den Räumen einer Galerie oder im
musealen Kontext reinszeniert, installiert und eingebunden werden?
Kontakt: lammert@adk.de
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Jon Wood (Henry Moore Institut, Leeds) und
Angela Lammert (Akademie der Künste, Berlin)
Einführung

Marielle Tabart
(ex-Curator des L‘Atelier Brancusi, Centre Georges Pompidou, Paris)
„Brancusi studio memories“

Margarita Cappock
(Curator of Francis Bacon Studio, Hugh Lane Gallery, Dublin)
„Organized chaos: Francis Bacon at the Hugh Lane“

Daniel Herrmann
(Curator (Paolozzi Collection), Scottish National Museum of Modern Art, Edinburgh)
„On Transplants: A Frame Analysis of Artists‘ Studios in Art Galleries“

13.00-14.00 Uhr
Mittagspause

Suzanna Héman (Curator Stedelijk, Amsterdam)
‘Mapping the Studio: the making of an exhibition‘

Christina Kennedy (Curator, Hugh Lane Gallery, Dublin)
‘The Studio: exhibiting the contemporary studio‘

Angela Lammert (Curator, Akademie der Künste, Berlin)
‘Raum. Orte der Kunst. An exhibition about and beyond the studio‘

16.30 Uhr
Schluss

Jeder Vortrag wird ca. 30-40 Minuten lang sein. Am Ende jedes Vortrages
wird es Zeit für Fragen und Diskussionen geben.
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