22.2. Donnerstag
18.00 Uhr
Pariser Platz
Foyer
Eintritt frei
Eröffnung der Ausstellung Raum. Orte der Kunst

Begrüßung

Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste
Es spricht
Matthias Flügge, Kurator
20.00 Uhr
Hanseatenweg
Studio
Eintritt frei
Begrüßung
Klaus Staeck
Es sprechen
Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien
Robert Kudielka, Direktor der Sektion Bildende Kunst, Kurator
Angela Lammert, Kuratorin
anschließend
Gregor Schneider
"Haus u r"
Rheydt 1996 / Venedig 2001
Videoscreening
23.2. Freitag
Hanseatenweg 10
10.00-20.00 Uhr
Clubraum
RAUM Erkunden – Konfigurationen ästhetischer Erfahrung
Eine Tagung der Zeitschrift „Transversale. Erkundungen in Kunst und
Wissenschaft“ in Verbindung mit dem Teilprojekt „Topographien des
Flüchtigen“ im SFB 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung
der Künste“ an der FU Berlin
u.a. mit Georges Didi-Huberman, Andreas Haus, Claudia Lenssen, Gert
Mattenklott, Gérard Raulet und den Künstlern Lose Combo, Werner Gasser,
Oliver Korte, Peter Welz
Konzept: Franck Hofmann
>Programminhalte
>Programmtagesablauf
25.2. Sonntag
Hanseatenweg 10
11.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
28.2. Mittwoch
Pariser Platz 4
18.00 Uhr
Treff Kasse

RAUM. Orte der Kunst
Führung durch die Ausstellung. Mit Ausstellungsticket
Raum Erkunden –
Konfigurationen ästhetischer Erfahrung

Die Vorträge, Künstlergespräche und ästhetischen Interventionen akzentu-
ieren eine auf das Potential der Sinne gestützte Konzeption von Kunster-
fahrung durch die Auszeichnung erkundender Bewegung als spezifischer
Form der Erfahrung und Konstruktion von Raum: Welche Rolle spielen an
Dynamisierung gebundene Erfahrungsräume für die Künste der Gegenwart
und diese für Konfigurationen ästhetischer Erfahrung? Durch die Präsentation
von Theorietraditionen und aktuellen Kunstpositionen gilt das Interesse der
Tagung verschiedenen Modalitäten ästhetischer Erfahrung von Künstlern,
die durch Räumlichkeit ebenso eingerichtet werden, wie sie diese im Ar-
beitsprozess konstruieren oder mit ihren medialen Ausdrucksmitteln modi-
fizieren. Aus dieser Perspektive richtet sich die Aufmerksamkeit auf ver-
schiedene Bildräume und Raumbilder, Erkundungsräume und
Raumerkundungen, die als Einsatzpunkte neuer Konzeptionen ästhetischer
Praxis und Theorie in den Blick genommen werden.
Konzept: Franck Hofmann
Kontakt: hofmann@transversale.org
>Abstracts  >Franck Hofmann: Raum Erkunden  >Links
>Seitenanfang
>Programmtagesablauf
10.00-10.30 Uhr

Werner Busch: Grußwort
Franck Hofmann, Jens E. Sennewald: Einführung

10.30-11.15 Uhr
Bewegungsräume – Raumbewegungen
Georges Didi-Huberman
»La Terre se meut sous le pas du danseur« (Husserl)
11.15-12.00 Uhr
Claudia Lenssen
Die Tanzfilme Maya Derens
12.00-12.45 Uhr
Kirsten Maar, Jens E. Sennewald, Peter Welz
trait - in einem Zug. Ein Gespräch zu Raum – Zeichnung – Bewegung
12.45-13.30 Uhr
Franck Hofmann: Respondenz und Diskussion

14.30-15.15 Uhr
Theorieräume – Raumtheorien
Gérard Raulet
Geschichtsräume – über Raum, Zeit und Bewegung im modernen
ästhetischen Denken
15.15-16.00 Uhr
Andreas Haus
László Moholy-Nagy: "Dynamisch-konstruktives Kraftsystem" –
eine Pathosformel des "Gestalteten Raumes"
16.00-16.45 Uhr
Gert Mattenklott: Respondenz und Diskussion

17.15-18.15 Uhr
Erfahrungsräume – Raumerfahrungen
Jörg Laue, Nicolai Reher
Durchlässige Räume. Präsentation der Performancearbeit von Lose Combo
18.15-19.15 Uhr
Werner Gasser, Oliver Korte
Rien Nul – Zero. Ein Bild- und Klangraum
Aufführung gefolgt von einem Gespräch zwischen Komposition und Bildkunst
19.15-20.00 Uhr
Jens E. Sennewald: Respondenz und Diskussion
>Seitenanfang
Georges Didi-Huberman (EHESS Paris)
»La Terre se meut sous le pas du danseur« (Husserl)

Von einer Lektüre Husserls ausgehend, entwickelt der Vortrag die These,
dass Gesten dem Raum – insbesondere der Erde – mit einer ihnen eigenen,
spezifischen Gewalt begegnen und dass dieser gleichsam mit einigen
Bewegungen auf diese Gestik des Menschen antwortet: Raum mithin nicht
statische Konstruktion sondern in ständiger Bewegung ist.

Claudia Lenssen (Berlin)
Die Tanzfilme Maya Derens

Die experimentelle Narration der amerikanischen Avantgarde-Filmerin Maya
Deren (1917-1961) wird in besonderem Maße durch Rhythmus, Wiederho-
lung und Variation, sowie durch die Gegenüberstellung unvereinbarer
Räumlichkeiten bestimmt. Der Vortrag stellt Arbeiten Derens vor und diskutiert
ihre "Choreographien für die Kamera" mit Blick auf kinästhetische Erfahrung
und (De-)Konstrukionen dynamischer Räumlichkeit.

Kirsten Maar (FU Berlin), Jens E. Sennewald (université Paris 3),
Peter Welz (Berlin)
trait - in einem Zug. Ein Gespräch zu Raum – Zeichnung – Bewegung

Aktuell ist ein Wiederaufleben der Zeichnung zu beobachten, und zwar
besonders in Auseinandersetzung der künstlerischen Darstellung mit dem
Raum. Gemeinsam ist den unterschiedlichen Ansätzen die Konzentration
auf den Zug, französisch trait, mit der vielfältigen Bedeutung von Duktus,
Charakterzug und eben Strich. Damit wendet sich die Zeichnung, nach einer
langen Tradition abgrenzender Auseinandersetzung mit der Malerei und
mithin dem Umriss bzw. der Analyse, der Frage des Raums in der Bewegung,
der Synthese zu. Peter Welz' "airdrawings" sind eine der prominentesten
und derzeit viel beachteten Positionen, die sich mit der Figur im Raum
zwischen Bewegung, (Auf)zeichnung und den Wänden der Architektur
befasst. In der jüngst in der Ausstellung "corps étrangers" im Louvre gezeigten
Arbeit "Retranslation / Final Unfinished Portrait (Francis Bacon)" tanzt William
Forsythe improvisierend nach einem Selbstporträt von Francis Bacon. Es
stellt sich eine alte Frage neu: wie lässt sich der Körper in Bewegung
aufzeichnen? Wie lässt sich Zeichnung in Bewegung setzen? Und wie
können heute Formen der Beschreibung dessen gefunden werden, was
dabei als künstlerisch-ästhetische Arbeit entsteht?

Gérard Raulet (université Paris IV / MSH Paris)
Geschichtsräume - über Raum, Zeit und Bewegung im modernen
ästhetischen Denken

Von grundsätzlichen Überlegungen zur Wahrnehmung und Darstellung von
Raum und Bewegung ausgehend, diskutiert der Beitrag Positionen der
ästhetischen Theorie des 18. Jahrhunderts (Kant, Lessing und Herder) um
nach einem Seitenblick auf Plessner und Merleau-Ponty den Umgang mit
Verräumlichung im Denken Walter Benjamins in den Blick zu nehmen.

Andreas Haus (Universität der Künste Berlin)
László Moholy-Nagy: "Dynamisch-konstruktives Kraftsystem" –
eine Pathosformel des "Gestalteten Raumes"

Moholy-Nagy publizierte 1922 zusammen mit dem ungarischen Kunstschrift-
steller Alfred Kemény in der Zeitschrift "Der Sturm" einen Text mit dem Titel
"Dynamisch-konstruktives Kraftsystem". In ihm stellte er das Postulat auf,
zukünftige Kunst dürfe nicht mehr nur rezeptiv den Raum erfahren, sondern
müsse mit gesteigerten Lebenskräften die energetischen Spannungen des
Raumes gestalten und zum "aktiven Faktor der sich entfaltenden Kräfte"
werden. Dieser radikal-modernistische Text, beeinflusst vom russischen
Konstruktivismus, mehr aber noch vom ungarischen "Aktivismus", begründete
einen langwirkenden Strang moderner Gestaltungstheorie. Nicht zuletzt
der darin wirksame bio-soziologische Ansatz hat nachhaltigen Einfluss
ausgeübt. Moholy selbst hat mit mehrfachen Modifikationen und in fast allen
Gebieten der Bildenden Kunst hier fortgewirkt.

Jörg Laue (Berlin), Nicolai Reher (FU Berlin)
Durchlässige Räume. Anlässlich der Performancearbeiten von Lose
Combo

Ein wesentliches Augenmerk der Performancearbeiten der LOSE COMBO
gilt der zeitlich verfassten Erfahrungsmöglichkeit installierter Performan-
ceräume. Den manifest-materialen Raumkoordinaten widerfahren in diesen
Arbeiten permanente Dekonturierungen / Konturierungen (Dekonturierungen
als Konturierungen) gerade im Fortgang komplexer, wechselseitiger Durch-
dringungen von Licht / Klang / Video, dem die vergehende Lebenszeit ihrer
Besucher korrespondiert. Insofern fokussieren die gegebenen Zeit-Räume
nicht eine spezifische Erfahrung, welche als vermeintlich adäquate Raum-
erfahrung deren „So-sein“ stabilisiert, sondern markieren das spezifisch
Raumzeitliche von Erfahrung selbst. Denn Raumerfahrung hat nur statt
als Erfahrungsraum, den jene gibt: die unhintergehbare Reziprozität zwischen
Raumerfahrung und Erfahrungsraum konstituiert und subvertiert ineins
deren Erfahrbarkeit in einem permanenten nicht mehr und noch nicht. Die
Kontinuität eines homogenen Zeit-Raums springt auf, das Jetzt der Erfahr-
barkeit dehnt sich ins Unendliche, hiatische, selbstdifferente Räume emergieren.

Werner Gasser (Meran), Oliver Korte (Musikhochschule Lübeck)
Rien Nul – Zero. Ein Bild- und Klangraum

In seiner Videoarbeit „Zero“ reagiert Werner Gasser auf die Komposition
„Rien Nul“ von Oliver Korte, der seine Musik gerne als landschaftlich cha-
rakterisiert – in der Konstellation beider Arbeiten wird ein Bild- und Klangraum
erfahrbar, der im anschließenden Gespräch mit den Künstlern weiter erkundet
werden soll. Gefragt wird nach der Spezifik musikalischer und visueller
Raumkonstruktionen in den Arbeiten von Gasser, der mit seinen Arbeiten
regelmäßig auch in architektonischen Konstellationen interveniert, und
Korte, dessen kompositorisches Denken durch die serielle Musik und durch
die Musik der New York School hindurchgegangen ist.
>Seitenanfang
Raum Erkunden
Konfigurationen ästhetischer Erfahrung


Als Motiv für seine Beschäftigung mit einer Philosophie der Sinne nannte
Plessner 1970 eine Begründung, die bis heute von ihrer Aktualität nichts
eingebüßt hat: das Versagen traditioneller Ästhetik gegenüber künstlerischer
Produktion der Gegenwart. „Ästhesiologie“, die von den traditionellen
Kategorien der Ästhetik befreit sei, werde notwendig durch die „steigenden
Zumutungen an Auge und Ohr, an Sprache und Sprachverständnis“, wie
sie gerade auch Gegenstand der Künste sind, die sich einer Verpflichtung
auf Werkhaftigkeit und Gattungsgrenzen entziehen. Plessners Interesse
galt den durch die Modalitäten von Wahrnehmung und Erfahrung bedingten
Möglichkeiten des Menschen. Es trifft sich so auch mit aktuellen Bemüh-
ungen, den Künsten der Gegenwart aus der Perspektive ihrer Erfahrung
gerecht zu werden.

Die Orientierung einer Anthropologie der Sinne auf Sichtbarkeit, Hörbarkeit
und Tastbarkeit möchten wir akzentuieren durch die Aufmerksamkeit für
den Bewegungssinn als eine spezifische Form der Erfahrung von Raum:
Welche Rolle spielen verschiedene, an Bewegungsdimensionen gebundene
Erfahrungsräume für die Produktion der Künste und diese für die Konfi-
guration ästhetischer Raumerfahrungen? Sie am Beispiel künstlerischer
Produktionen aus dem Bereich der Performance, der Musik, der Bildhauerei,
der Fotografie und der Literatur zu erkunden, ist das zentrale Anliegen der
Tagung. Auf den Bewegungssinn geht Plessner selbst zumeist nur in
allgemeinen physiologischen Bemerkungen ein, ohne die ästhetischen
Implikationen zu vertiefen. Doch scheint gerade in der Akzentuierung
dynamischer Räumlichkeit eine andere Möglichkeit gegeben, mit einer
neuen Konzeption ästhetischer Theoriebildung der Produktion der Künste
gerecht zu werden. Wobei sich die Frage stellte, wie eine solche Ästhetik
verfasst wäre und in welchem Verhältnis ihre Rede zu den Künsten steht,
die vielleicht nicht länger nur ihr Objekt sind, sondern als originäre Wissens-
form mit diesen in einem Korrespondenzverhältnis stehen. Die Aufmerk-
samkeit der Tagung gilt daher verschiedenen Verlaufsformen ästhetischer
Raumerfahrung von Künstlern, die durch Raum ebenso eingerichtet werden,
wie sie diesen mit ihren ästhetischen Ausdrucksmitteln modifizieren oder
erst konstruieren.

Wobei insbesondere zu diskutieren sein wird, ob in einer solchen Perspektive
auf einen „sprachlosen Ausdruck“ Literatur und philosophische Begriffs-
bildung wirklich in Opposition zu einer derartigen Bemühung um die von
Plessner intendierte Ausdehnung von Hermeneutik auf die Sphäre des
Sinnlichen steht oder ob nicht gerade auch mit Mitteln der Sprache eine
ästhetische Erfahrung zum Ausdruck kommt, die auf die Dimensionen von
Bewegung in, durch und von Raum reagiert. In welchem Verhältnis stehen
Bewegung und Sprache zueinander? Wie ist das Interferenzfeld zwischen
Bewegungen der sinnlich erfahrbaren Welt, des erfahrenden Körpers in
ihr, der ihr geltenden Gedanken und einem sprachlichen Weltbezug zu
beschreiben, der sich nicht mit einer Reduktion auf Begrifflichkeit alleine
fassen lässt, sondern auch Dimensionen einer Anthropologie des Bildes
und des Gestischen umfasst. Spätestens seit Herders Sinnesästhetik,
Nietzsches Philosophie am Leitfaden des Leibes oder Plessners Plädoyer
für eine bis heute nicht eingelöste „Hermeneutik des nicht sprachlichen
Ausdrucks“, die stets auch auf Bewegungsdimensionen von Erfahrung
abheben, können sinnliche Erfahrungspotentiale und sprachliche Darstellung
(in ihrem Welt hervorbringenden Potential) nicht mehr als Gegensätze
gedacht werden. Und gerade auch das Wissen der Künste und die ästhe-
tische Produktion dementieren – bisweilen weit vor ihrer theoretischen
Reflektion im Medium der Ästhetik – diese Opposition, tragen dazu bei,
dass die in ästhetischer Theorie post festum ausgearbeiteten Oppositionen
von Bild – Begriff, Unmittelbarkeit – Mittelbarkeit, Prozessualität –
Werkhaftigkeit in sich zusammenbrechen.

Nichts desto trotz werden Bewegung(-sforschung) und Sprache bzw.
philologisches Wissen noch allzu häufig als Gegensätze gehandelt –
bisweilen in (nur) wissenschaftsgeschichtlicher bzw. forschungsstrategischer
Absicht. Das Colloquium möchte hingegen ihre Verschränkungen und
Kontaktflächen in den Blick nehmen: den Raum und Verlaufsformen ästhe-
tischer Raumerfahrung, in der dieser erst konstruiert wird als Ausdruck
einer Verschränkung von Sprach- und Beweglichkeit des Menschen / der
menschlichen Erfahrung. Raum – als Ort und prozessuales Produkt ästhe-
tischer Intervention / der Künste wird kenntlich als Interferenz-Zone von
Bewegung und Sprache, als Ordnungsmuster einer Reorganisation der
Kunst- und Wissenschaftshierarchien, die nicht zwangsläufig zu einer
kulturwissenschaftlichen Raumforschung führen muss, sondern vielleicht
eher durch eine Schärfung der Unterscheidungen und Berührungspunkte,
einem Prinzip der guten Nachbarschaft folgend, beschrieben werden
können. Gewinnen nicht Architektur, Tanz und Performance ein neues
Gewicht im Feld der Künste und wie wäre ihre Position in deren Gefüge
und seiner Theoriebildung zu beschreiben? Wie programmiert Bewegung
Formen des sprachlichen Ausdrucks, wie richtet Sprache Bewegung ein?
Mit welchen Konzepten und an welchen Gegenständen können diese
Prozesse in Theorien ästhetischer Erfahrung beschrieben werden? Notation
und Entwurf, Bildlichkeit und Gestik, Durchlässigkeit, Atmosphäre und
Grenzziehung markieren Zugänge zu solchen Bemühungen innerhalb
einer Theorie der Erfahrung, die statt auf Verfestigung im Werk oder
theoretischer Systembildung auf die Flüchtigkeit ästhetischen Raumerlebens
und Prozessualität seiner Beschreibungen abhebt: auf Verlaufsformen
und Bewegungsfiguren ästhetischer Raumerfahrung.

Das Colloquium möchte dieser Fragestellung auch der Form nach gerecht
werden und verbindet daher bewusst künstlerische Interventionen mit
wissenschaftlichen Reflexionen. Ausgehend von der Einsicht, dass eine
Theorie ästhetischer Erfahrung nur innerhalb der Erfahrung selbst, und
nicht außerhalb von ihr, möglich ist, soll es eine Werkstatt des Denkens
in Bewegung sein, die ästhetische Raumerfahrung nicht nur in seinen
theoretischen Beiträgen zu beschreiben, sondern in künstlerischen
Interventionen erlebbar zu machen sucht.
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